Nachrichten aus Makamba/Burundi
In der Region Makamba im südlichen Burundi bauen wir neben Aktivitäten in der Landwirtschaft und im Gesundheitswesen vor allem Bildungsprojekte auf. Das meint sowohl Sanierung verschiedener Schulen und Vorschulkindergärten als auch Neubau von Schulen in unterversorgten Gebieten. Gleichzeitig wollen wir erreichen, dass möglichst hohe Schulabschlüsse erzielt werden können. Vor allem Mädchen bieten wir Computerkurse an, damit sie nicht zu früh die Schule verlassen. Dafür besteht weiterhin erheblicher Finanzierungsbedarf.
Aktuelle
Entwicklungen
Im September hat pünktlich der 12. Kurs für die Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen von Makamba I, II und III begonnen. Wie immer sehr erfolgreich: die Mädchen!
Die Mädchen sind so stolz!
Bosco hat die volle Aufmerksamkeit!
Die Lehrerinnen und Lehrer der Grundschule, die im 3. Schuljahr erfolgreich mit der Arbeit am Computer begoonnen haben, stehen nun vor dem 5.Schuljahr. Da sind die Anforderungen schon höher! Also haben sie beschlossen, einen Aufbaukurs bei Bosco zu machen, um gewappnet zu sein für die nächsten Schuljahre!
Auch hier: volle Aufmerksamkeit!
Es ist nicht leicht ...
Große Freude hinterher ...
Das neue Schuljahr hat im September begonnen - und da standen die 100 neuen Erstklässler vor den Toren des noch unfertigen Schulgebäudes ... Aber mit viel Elan und Freude geht alles - alle zusammen putzen nach dem Unterricht die Klassen, es gibt noch keinen Verputz, keine Fenster und Türen, aber viel Staub!
Die neuen Erstklässler sind glücklich, in die Schule gehen zu können!
Sie singen für uns ihr erstes neu gelerntes Lied.
Am Schluss wird geputzt ...
August 2025: Unser Schulbau kommt Stück für Stück voran, aber die Fertigstellung des neuen 6-klassigen Gebäudes wird noch bis zum Frühjahr 2026 dauern - die Preise für Baumaterialien sind um 400 % gestiegen! Das gibt unser Spendenaufkommen derzeit nicht her ... Wir versuchen, das Erdgeschoss schnell für die Aufnahme von 3 Klassen herzurichten! Die Erstklässler warten schon...
Das zweite Stockwerk ist fast fertig!
Man erkennt schon gut, wie die neue Schule einmal aussehen wird.
Noch immer helfen alle Schulkinder und schleppen die Steine zur Baustelle!
Ende Mai 2025: Mit großem Erfolg ist der 11. Computerkurs abgeschlossen worden - wieder hat ein Mädchen die beste Prüfung geschrieben! Der 12. Kurs ist anberaumt für Semptember 2025 - das ist doch nun schon eine stolze Zahl!
Zur Ausgabe der Zertifikate versammelt man sich vor der Solaranlage und der burundischen Flagge!
Lehrer und SchülerInnen sind so unglaublich stolz!
Januar 2025: Gerade hat der 11. Computerkurs begonnen. Das Interesse der nachrückenden Schülerinnen und Schüler ist unverändert hoch ...
Die Jugendlichen sind hoch konzentriert - Bosco hilft, wenn nötig ...
Die Mädchen erarbeiten sich ganz neue Chancen!
Januar 2025: Der 10. Computerkurs ist mit der Prüfung erfolgreich abgeschlossen! Die Verleihung der Zertifikate ist wie immer ein großes Fest mit den stolzen Eltern, Lehrern und Direktoren der Schulen von Makamba!
Alle freuen sich über ihren Erfolg!
Dieses Mädchen ist die Beste des ganzen Kurses!
Alle präsentieren stolz ihr Zertifikat!
Ende des Jahres 2024 - eine Bilanz in schwierigen Zeiten ...
Noch immer hat Burundi das geringste BIP pro Kopf weltweit. Hohe Jugendarbeitslosigkeit, Devisenmangel, Engpässe bei Strom, Benzin, Medizin, Lebensmitteln und exorbitante Preissteigerungen kennzeichnen die Lage und treffen auch unsere Bauvorhaben hart! Die Menschenrechtslage bleibt schwierig, der Spielraum der Opposition, der Zivilgesellschaft und der Medien ist gering. Die derzeitige relative Ruhe im Land täuscht, das Land ist geschlossen, es gibt kein Benzin, somit kaum Bewegung ... Unter diesen schwierigen Bedingungen haben wir doch eine Menge in diesem Jahr erreicht! Die fertiggestellten Schulen in Kinoso arbeiten sehr gut, die Eltern und die Behörden sind begeistert und wünschen sich von uns weiteres Engagement für neue Gebäude ... Und, natürlich, unser Schweineprojekt: Die Bauern sind wie zu Anfang begeistert von der Schweinezucht, zahllose Familien in der Region Makamba bitten uns, diese Aktion fortzusetzen ... Aber auch für uns ist die Lage nicht leichter geworden! Spenden zu bekommen ist heute viel schwieriger ...
Schwerpunkt unserer Bemühungen in diesem Jahr ist der Neubau eines Schulgebäudes im Rahmen der von uns vor einigen Jahren gebauten Schule "Le Bon Samaritain" in Makamba. Insbesondere hat der Erfolg der Computerkurse neben den vergleichsweise sehr guten baulichen Voraussetzungen den Ruf dieser Schule in der Bevölkerung und bei den Ämtern so sehr gesteigert, dass wieder Hunderte von Eltern ihre Kinder in dieser Schule angemeldet haben ... Für sie alle gibt es derzeit nicht genug Platz, daher war der nochmalige Neubau unabweisbar. Das Foto zeigt den aktuellen Stand Ende Oktober: Die Decke für den Aufbau des ersten Obergeschosses wird geschüttet - das heißt, in absehbarer Zeit können die drei Klassenräume des Erdgeschosses genutzt werden, gerade noch rechtzeitig! Bei einer Preissteigerung von 300 % für Zement war das für uns eine sehr sportliche Anforderung ... Wir hoffen auf weitere Spenden, damit das Obergeschoss mit drei weiteren Klassen auch schnell gebaut werden kann!
Alle Mitglieder der Gemeinde St Pierre Claver in Makamba arbeiten mit am Bau, besonders die Kinder, die in allen möglichen Gefäßen Sand zur Baustelle schleppen!
Sand ist sehr schwer auf dem Kopf ...
Stundenlang in langer Schlange...
Abbé Pierre, unser Projektleiter vor Ort, geht natürlich mit gutem Beispiel voran!
Zum nunmehr 14. Mal haben sich dafür im September auch die Kinder, LehrerInnen und MitarbeiterInnen, Eltern und Ehemalige der Grundschule Am Mühlberg in Hohenthurm / Saalekreis angestrengt und als Abschluss der jährlichen (außer zu Corona-Zeiten) Afrika-Woche beim Afrika-Lauf für eine große Spende gesorgt. Wir sind sehr dankbar für diese Treue zu unseren Projekten, die die Kinder mit großem Engagement unterstützen!
Gespannt warten die Kleinen auf den Startschuss!
Viele halten 2 Stunden durch - das gibt viele Spenden-Runden! Etliche Väter und Mütter sind schon seit Jahren dabei ...
Das Größte ist die Sieger-Ehrung mit Urkunde und Pokal!
Das ist für uns ein großer Erfolg: Im letzten 3. Grundschuljahr haben wir an der Schule "Le Bon Samaritain" in Makamba nach Ausbildung der LehrerInnen das Unterrichtsfach Informatik mit einer Wochenstunde im Stundenplan eingeführt. Es hat geklappt, das ganze Jahr über hat dieser Unterricht kleinschrittig und mit großem Übungsanteil stattgefunden. Auch die Klippe der Fortsetzung ist überwunden: Der Unterricht wird im jetzigen 4. Schuljahr systematisch weitergeführt und im neuen 3. Schuljahr hat auch der neue Kurs wieder begonnen. Wir sind begeistert!
Gespannte Aufmerksamkeit - noch muss die Lehrerin helfen.
Gemeinsam schaffen wir das!
Die Freude, wenn alles klappt!
Das ist doch schon eine kleine Feier wert: Im September hat der nunmehr 10. Computerkurs für die Absolventen der großen Schulen von Makamba begonnen, der Andrang auf die 60 Plätze pro Kurs ist gleichbleibend hoch, die SchülerInnen sind hochmotiviert! Direktoren und LehrerInnen der drei Schulen berichten, dass die allgemeinen Leistungen und die Abschlussprüfungen der SchülerInnen mit dem Computer-Kurs deutlich steigen!
Ab jetzt werden zur Hälfte Mädchen, zur Hälfte Jungen aufgenommen. Am Anfang nur Mädchen aufzunehmen, um sie zum Bleiben bis zum Schulabschluss zu motivieren, hat hervorragend funktioniert!
Alle warten auf den Beginn des Kurses - es geht ja immerhin monatelang das ganze Wochenende dafür drauf!
Bosco in Aktion - aufmerksam hören die Schüler zu.
Hohe Wertschätzung unserer Informatik-Einrichtung: Natürlich wird nach dem Kurs-Ende gründlich saubergemacht!Heute sind die Mädchen dran, morgen die Jungs!
Diane konnte sich zum ersten Mal auf WhatsApp melden - sie hat das Geld bekommen, unser Bosco hat ihr geholfen, alle Materialien zu besorgen. Sie ist unendlich dankbar und ist nun doppelt motiviert, alle Prüfungen des letzten Studienjahres zu schaffen! Sie hat ihre Eltern nie lebend erlebt - uns bezeichnet sie jetzt als ihre neuen Eltern, die ihr eine Chance geben!
Wir haben sie noch nie lächeln sehen ... Der neue Rechner!
Bosco hat ihr einen unserer Laptops geliehen!
Nie hätte sie sich ein Smartphone leisten können! Jetzt kann sie mit dem Kauf von Telefoneinheiten die notwendigen Recherchen machen!
Das ist Diane Ndayishimiye, die wir seit 2022 in unserem Stipendienprogramm haben. Sie hat das 2. Studienjahr in Betriebswirtschaft an der Université des Grands Lacs in Makamba abgeschlossen und alle Prüfungen, die sie ablegen konnte, gut bestanden. Aber sie hat ein Problem, das sie auf dem Foto genau darstellt: Um die restlichen 40 % der Prüfungen bestehen zu können, braucht sie einen Computer, einen Rechner und unterschiedliche Papiervorlagen, ein Luxus, den sie sich nie leisten könnte! Unsere Lösung: Unser Informatiklehrer Bosco wird ihr einen unserer Kurs-Laptops zur Verfügung stellen, sie in die Programme einweisen und sie beim Kauf eines Rechners und der Papiere beraten, wir schicken zusätzliches Geld!
Fortschritte im Schulbau:
Jeden Tag helfen die Schülerinnen und Schüler der umliegenden Schulen, die vorbereiteten Steine auf dem Kopf zur Baustelle zu bringen. In langer Schlange machen sie wieder und wieder diesen Weg!
Zum Schuljahrsbeginn 2024-2025 muss das Schulgebäude fertig sein - mehr als 100 Kinder warten auf ihr 1. Schuljahr! Wir hoffen, wir schaffen das - dank unserer treuen Spender!
Zement und Eisen sind nahezu unbezahlbar geworden, alles muss aus dem Ausland importiert werden! Wir haben mit erheblicher Spendenleistung eine nächste Stufe finanzieren können ...
Steine gibt es genug!
Jetzt gibt es auch einen Vorrat an Zement!
Es geht wieder voran - die Räume im Erdgeschoss sind schon erkennbar!
Das ist der 9. Computerkurs für die Absolventen der 3 großen Schulen von Makamba - Interesse und Erfolg sind ungebrochen hoch, die Anmeldelisten für den 10. Kurs ab September sind schon voll, der Kurs ist finanziert!
Eindrücke von der Arbeit des Computerkurses
Lehrer Bosco Nibasumba kümmert sich hingebungsvoll um den Erfolg jedes Schülers.
Die Übergabe der Zertifikate ist ein Fest für die Schüler und Schülerrinnen, für ihre Eltern und für die Schulen!
Alle sind so stolz auf ihren Prüfungserfolg!
2024 - es geht voran!
Nachdem wir durch unverhoffte Spenden treuer Freunde schon im Januar eine für den Kauf teurer Baustoffe erhebliche Summe haben schicken können, geht die Arbeit sichtbar voran! Der Computerunterricht für das 3. Grundschuljahr läuft jetzt regelmäßig - zur Freude von Eltern, Lehrern, SchülerInnen und Behörde; da nehmen die Neuanmeldungen für das 1. Schuljahr eher noch zu ...
Die Basis ist in gemeinsamer Arbeit geschaffen, die Pylonen für den Etagenaufbau sind gegossen, die Steine liegen bereit!
Grundlagen der Arbeit am Computer im 3. Schuljahr:
Noch brauchen die Kinder im 3. Schuljahr die Hilfe ihrer Lehrerin!
Gaaaanz vorsichtig - es fasziniert die hochmotivierten Kinder ...
Manches geht schon ganz allein!
Herbst-Winter 2023
Die politische Lage im Lande hat sich stabilisiert, aber wie so viele Länder Afrikas ist auch Burundi Opfer der wirtschaftlichen Krisen und kriegerischen Entwicklungen in aller Welt. Der Franc burundais ist seit dem letzten Jahr um die Hälfte entwertet worden, gleichzeitig sind die Preise für importierte Güter wie etwa das sowieso rare Benzin, Baustoffe und technische Geräte um bis zu 40 % gestiegen. Auch für uns bedeutet das, dass wir keinen Währungsvorteil haben, sondern viel mehr für unsere Projektvorhaben bezahlen müssen ... Dennoch ist es dank interessanter Aktivitäten, treuer Spender und einer sehr engagiert mitarbeitenden Bevölkerung in Makamba gut vorangegangen!
Ein wichtiges Ziel ist erreicht - wie geht es weiter?
Die vielen Kinder, die jetzt Anteil an Bildung haben wollen, brauchen Raum dafür - die Eltern brauchen Hilfe für ihre Hoffnung! Und sie sind bereit, dafür alles einzusetzen, was sie haben: ihre Arbeit! 70.000 Steine sind schon geformt und getrocknet, die Bewohner eines ganzen Stadtviertels haben an diesem Oktober-Wochenende das Terrain mit einfachen Hacken aufgebrochen und Berge von Steinen entfernt, um Raum für das Fundament eines neuen zweistöckigen Schulgebäudes mit 6 Unterrichtsräumen zu schaffen. Unsere Leistung hat sie dazu angespornt - ihre Leistung treibt nun uns wieder an!
Anfang Oktober: Wir haben es geschafft!
Durch unverhoffte Spenden treuer Freunde haben wir früher als gedacht die Summe für die nunmehr gegenüber dem aus 2022 vorliegenden Kosten-Voranschlag um 40 % verteuerte Solaranlage für die Schule "Le Bon Samaritain" und unser Informatik-Zentrum einsetzen können! Aus Gründen der Sicherheit der Anlage haben wir sie im abschließbaren Schulhof in Dachhöhe installieren lassen. Die Technik befindet sich im Informatik-Raum. Stabile Stromversorgung ist ein riesiger Fortschritt!
Kurz zuvor hat der 8. Computer-Kurs begonnen. Diese Schüler können schon von der Solar-Anlage profitieren! Lehrer Bosco hatte sich vorher bitterlich beklagt, dass der Strom nun täglich für Stunden ausfalle ...
Eine Solaranlage und ihre Folgen:
Madame Floride Bucumi, Direktorin der Schule "Le Bon Samaritain", plant nun den regulären Informatik-Unterricht ab dem 3. Schuljahr. Sie ist begeistert!
Die Kinder freuen sich riesig! Für das kommende 1. Schuljahr sind schon über 100 Kinder angemeldet worden, teils von weit her - so gut ist inzwischen der Ruf unserer Schule!
Vorbei die Zeiten unzuverlässiger und gefährlicher Stromleitungen! Aber mit den zahlreichen Anmeldungen kommt ein neues Problem: Wir brauchen neue Klassenräume!
Wir haben begonnen, das Dach der Maternité, der Entbindungsstation, mit ersten Solarplatten zu belegen. Dr. Paul Nkezimana, der Leitende Arzt, ist überaus dankbar. In einer begeisterten WhatsApp-Nachricht schreibt er, dass sie zum erstan Mal Licht in den Fluren, im Kreißsaal, im Raum der Vorsorge-Untersuchungen und im neuen OP-Saal hätten - und sich nun natürlich Solarenergie auch in den Laboren etc. wünschten ... Wir bleiben dran!
Anfang Juli 2023 konnte der 7. Computerkurs erfolgreich abgeschlossen werden!
Die Jugendlichen sind mit Begeisterung und hoher Konzentration dabei!
Sie sind so stolz auf ihr Abschlusszeugnis!
Aktivitäten Frühjahr und Sommer 2023
Ein Advents-Basar zugunsten von Burundi, Vorträge beim Ökumenischen Arbeitskreis an der Piuskirche in Krefeld und bei der Innerwheel-Gruppe in Moers, die Afrika-Woche an der Grundschule Am Mühlberg in Hohenthurm / Saalekreis und die Kontaktaufnahme zu weiteren engagierten Vereinigungen oder die Teilnahme an dem Projekt "Zusammenheldensein" bei der örtlichen Volksbank brachten schöne Erfolge!
Bald haben wir es geschafft!
Eindrücke von Veranstaltungen
Erfolgreicher Trödel-Verkauf zugunsten von Burundi im Advent 2022!
Wie jedes Jahr sind die Grundschulkinder von Hohenthurm sehr interessuiert an der Afrikawoche und sammeln beim Sponsorenlauf eine große Summe!
Beim Erdbeerfest der Innerwheel-Gruppe Moers ging die Hälfte der Einnahmen als Spende an unsere Solaranlage!
Solaranlage für die Schule "Le Bon Samaritain"
Jetzt geht es also darum, für den Bau einer Solaranlage auf diesem Schulhof neben der Kathedrale St Pierre Claver Spenden zu sammeln! Ingenieure der Diözese Bururi haben uns einen guten Preis gemacht - 15.000 € brauchen wir, um möglichst bis zum Ende des Jahres eine stabile Stromversorgung für den Informatikraum einzurichten!
Winter 2022-2023
Endlich war es wieder möglich, die Projekte vor Ort fortzusetzen! Im September und Oktober 2022 konnte ich nach Makamba reisen, die Fortschritte begutachten und neue Impulse setzen. Derzeit ist die Lage im Lande relativ ruhig, doch man spürt die Anspannung politischen Drucks und die Auswirkungen der Rebellentätigkeiten besonders in der Demokratischen Republik Kongo.
Die "salle informatique"
Mit großem Arbeitseinsatz haben wir unseren Informatikraum in einem Flügel der Schule "Le Bon Samaritain", die wir vor einigen Jahren komplett neu gebaut haben, aufgerüstet und professionell eingerichtet. Stromanschlüsse erneuern, zerbrochene Fensterscheiben ersetzen, genügend Tische und Stühle bei Schreinern bauen lassen - das sind echte Herausforderungen in diesem Land! Aber der Erfolg rechtfertigt jeden Einsatz:
- Gerade findet der 6. Kurs für die Absolventen des 9. Schuljahrs der drei großen Schulen Makamba I, II und III mit 50 hochmotivierten Schülerinnen und Schülern statt.
- An jedem der Kurse für Anfänger können 10 Teilnehmer früherer Kurse zwecks Wiederholung teilnehmen.
- Die Direktoren und SekretärInnen aller Schulen haben im Herbst und Winter einen Laptop bekommen und einen Kurs absolviert, um das Fach in ihren Schulen kompetent einführen zu können.
- Ab Septembver 2023 soll das Fach Informatik vom 3. Grundschuljahr an in kleinen Schritten einstündig eingeführt werden. Ich arbeite mit dem dortigen Kollegium an einem didaktischen und methodischen Konzept.
- Dank einer Spende von SAP über 10.000 € , für die wir sehr dankbar sind, konnten wir weitere Laptops und einen Beamer anschaffen und einige Kurse vorfinanzieren. Das sichert die Zukunft des Zentrums!
- Problem bleibt die städtische Stromversorgung, die täglich für Stunden ausfallen kann ... Wir sparen auf eine schon fertig geplante Solaranlage! Anschub hat uns das Zukunftsforum Krefeld e.V. mit einer Spende von mehr als 5000 € gegeben - wir danken sehr herzlich! Noch fehlen fast 10.000 € ...
SchülerInnen und LehrerInnen sind mit Leidenschaft dabei!
Das Interesse der Jugendlichen ist enorm!
Die Schülerinnen und Schüler sind stolz und hochmotiviert!
Die Abschlussfeier: Nach bestandener Prüfung sind alle sehr stolz auf das offizielle Zertifikat!
Auf der Warteliste für zukünftige Kurse stehen fast 500 SchülerInnen!
Für die LehrerInnen öffnet sich eine Welt ...
Bisher arbeitete Direktor Gilles mit dieser Schreibmaschine aus den Sechzigern ...
Die Direktoren der 3 großen Schulen - der Kurs war nicht leicht für sie!
Die Leiterin der Grundschule, Floride Bucumi, bereitet das Kollegium auf die neuen Aufgaben vor.
Das zukünftige 3. Schuljahr wartet schon gespannt auf den Informatilk-Unterricht!
In Kinoso geht es voran!
Unser Schulbau in der Wildnis von Kinoso nördlich von Makamba: Das zweite Gebäude für das 3. und 4. Schuljahr ist fertig, die Einweihungsfeier war grandios! In der Weihnachtszeit gab es genug Spenden, um auch noch die Toiletten und die Wasserleitung mit großem Reservoir bauen zu können!
Das Gebäude ist wunderschön geworden!
Der Vertreter der Kultusbehörde meinte, er habe in Burundi noch nie eine so schöne Schule gesehen!
Die Schülerinnen und Schüler sind stolz und hochmotiviert!
Immer mehr Eltern schicken nun ihre Kinder in die Schule.
Im neuen 1. Schuljahr sitzen 90 Kinder ...
Die Einweihung war ein großes Fest!
Die Mädchen führen Tänze vor
Frauen bringen Geschenke
Ich bekomme einen Hahn in die Arme gedrückt! Was für ein Geschenk!
Der neue Direktor ist dankbar und grüßt alle deutschen Freunde!
Die Toiletten und das Wasserreservoir
Vier Toiletten für die Mädchen, vier für die Jungen, 3 für die Lehrpersonen!
Am Wasserhahn können sich die Kinder die Hände waschen, überschüssiges Wasser wird gesammelt für die Tiere.
Das Wasser wird im Reservoir von der kilometerlangen Wasserleitung zur Straße hin gespeist.
Die Kinder holen sich Trinkwasser.
Das ist Diane Ndayishimiye. Wir haben sie in unser Stipendiatenprogramm aufgeniommen. Sie ist heute 23 Jahre alt, Waise und als ältestes Kind ganz allein verantwortlich für die jüngeren Geschwister. Sie ernährt die Familie von Gelegenheitsarbeiten. Sie hat vor zwei Jahren die Staatsprüfung am Technischen Gymnasium mit der Note 'sehr gut' bestanden. Sie möchte unbedingt studieren, um einen gut bezahlten Beruf haben zu können. Da sie bisher keine Chance hatte, die Studiengebühren aufzubringen, hat sie mich gefragt, ob ich ihr helfen könne. Für sie bleiben nur die Studienfächer der Abteilung der Université des Grands Lacs in Makamba, da sie ein Zimmer und Ernährung in der Hauptstadt nicht finanzieren könnte. So hat sie sich für Betriebswirtschaft an der Faculté d'Administration et Gestion des affaires in Makamba entschieden. Spontan hat sich eines unserer Vereinsmitglieder bereit erklärt, die Gebühren für den dreijährigen Studiengang zu spenden - Diane ist überglücklich
Viele Jahre lang haben wir die Maternité de Makamba, die Entbindungsstation, unterstützt, ausgebaut und modernisiert. In diesem Jahr konnten wir einen Betrag schicken, von dem die zweite Hälfte der zum großen Teil völlig verrotteten Matratzen ausgetauscht werden konnte. Inzwischen ist ein kleiner OP-Raum im Hof gebaut worden, allerdings bisher ohne jedes medizinische Gerät darin - da sind wir weiterhin gefragt!
Es gibt noch viel zu tun in der Maternité von Makamba!
Noch immer sind die Zimmer in schlechtem Zustand ...
Der Eindruck ist deprimierend...
Immerhin ist die Betreuung in einem Kreißsaal gewährleistet!
Der neue OP-Saal ist ein großer Fortschritt, doch noch fehlen alle notwendigen Geräte ...
Das ist Soeur Agnès, eine unersetzliche Stütze der Entbindungsstation im Krankenhaus von Makamba. Wir verschaffen ihr die in Burundi kaum verfügbaren Medikamente für ihre chronische Schilddrüsenerkrankung. Es geht ihr gut, sie ist dankbar und glücklich!
Herbst 2021
Ein wegen der Pandemie, die auch Burundi zusetzt, sehr schwieriges Jahr - es sind kaum Aktivitäten möglich, aber viele Spender bleiben uns treu ...
Nach den Sommerferien gab es endlich wieder eine Afrika-Woche in der Grundschule "Am Mühlberg" in Hohenthurm!
Anfang Oktober war es wieder so weit: Die 12. Afrika-Woche konnte in Hohenthurm starten. LehrerInnen, Eltern und SchülerInnen haben sich sehr darauf gefreut, nachdem durch den Corona-bedingten Lockdown alle Projekte im Vorjahr ausfallen mussten. Die Klassen waren überaus interessiert, vom Stand unserer Projekte zu erfahren. Noch nie haben sich so viele Kinder und Eltern für den Sponsorenlauf gemeldet, und so ist mit 1.500 € eine stolze Summe für den Bau des 2. Schulgebäudes in Kinoso gespendet worden. Die Bewohner von Kinoso haben in Erwartung weiterer Fördergelder schon mehr als 15.000 Steine aus gebranntem Ton hergestellt und werden mit Schwung an den Weiterbau gehen!
Eindrücke von der Afrika-Woche in Hohenthurm
Die Kinder hören sehr aufmerksam den Berichten zu
In der Afrika-Woche lernen die Kinder eine Menge über Afrika!
Neugierig bestaunten sie die mitgebrachten Objekte aus Mali und Burundi und machten auf den Instrumenten einen Heidenlärm!
Die ausdauerndsten SchülerInnen haben sich Medaillen und Pokale verdient und sind sehr stolz darauf!
Nach all den Corona-bedingten Einschränkungen geht es nun weiter!
Spenden von Freunden haben es mögllich gemacht: Im September ist der 3. Computerkurs in Makamba mit
50 Mädchen der Abschlussklassen 9 unter Boscos Leitung gestartet!
Eindrücke vom beginnenden 3. Computerkurs
Bosco wartet und pflegt die Geräte mit Hingabe!
Die Mädchen sind hochmotiviert!
Juni 2021
- Reisen nach Burundi sind derzeit nicht möglich, die Bevölkerung ist der Pandemie nahezu schutzlos ausgeliefert
- Auch in Deutschland waren Aktivitäten zum Erwerb von Spenden so gut wie unmöglich, die Projektarbeit war dadurch stark erschwert
- Dennoch sind die Projekte betreut und weitergeführt worden: Bericht vom 2. Computerkurs und von den Fortschritten in Kinoso
- Demnächst können wieder von Freunden aus dem Saarland gesammelte und hergerichtete Laptops und Smartphones nach Makamba geschickt werden, das stockt die Kurse auf!
2.Computerkurs erfolgreich abgeschlossen!
Ende Januar hat Lehrer Bosco den 2. Computerkurs beginnen können - nachdem sich über 500 Mädchen in die Liste der Interessentinnen eingetragen hatten ... Acht weitere Übungsstunden wurden dem Kurskonzept hinzugefügt. Alle Mädchen haben die Prüfung bestanden und ihr Certificat empfangen können. Wieder einmal war die Übergabe ein großes Fest. Die Familien sind so stolz auf diesen Abschluss! Alle fragen schon nach dem nächsten Kurs ... Da brauchen wir aber erst einmal neue Spenden!
Freunde aus dem Saarland haben wieder gute gebrauchte Laptops und Smartphones gesammelt - in den nächsten Tagen gehen die Geräte auf die Reise nach Makamba. So können wir mittelfristig die Kurse aufstocken!
Eindrücke vom 2.Kurs
Die Schlange der interessierten Mädchen
Lehrer Bosco kümmert sich um jede Schülerin!
Die Ausgabe der Ziertifikate
Die Familien sind so stolz!
In Kinoso wird weitergebaut!
Trotz größter Schwierigkeiten, Spenden zu erwerben, haben wir 1.000,00 € nach Kinoso schicken können. So konnten weitere Materialien, die die engagierten Bewohner nicht selbst herstellen können, gekauft werden und der Bau des 2. Schulgebäudes schreitet voran. Wir hoffen, dass wir mit der weiteren Rücknahme von pandemiebedingten Einschränkungen auch unsere Aktivitäten an Schulen, Universitäten und Kultureinrichtungen bald wieder aufnehmen können und die Projekte dann zügiger finanziert werden!
Eindrücke von Kinoso
Das fertige erste Schulgebäude
Selbst in diesen Mauern wird in Kinoso unterrichtet! Neue Gebäude müssen her ...
Welch ein Empfang, wenn wir nach Kinoso kommen!
November 2020
- Angespannte Lage nach dem Tod des Staatspräsidenten an Corona
- Erste Computerkurse für Mädchen haben stattgefunden
- Die ersten Abschlüsse konnten gefeiert werden
- Wir brauchen eine Solaranlage
- Die erneuerte Schule neben der Kathedrale St Pierre Claver in Makamba
- Unser Schweine-Projekt
- Die Schule in Kinoso
Angespannte Lage nach dem Tod des Staatspräsidenten an Corona
Meine Kontakte: Befreundete Mitarbeiter von COPED, etliche Ärzte, Lehrer, Priester etc. über WhatsApp und Mails. Alle drücken sich sehr vorsichtig, aber doch eindeutig aus. Auch die Lage in Burundi hat sich nicht wesentlich verändert. Der 1964 geborene Staatspräsident Pierre Nkurunziza ist am 8. Juni angeblich an Corona gestorben, allzu lange war die Auswirkung der Pandemie im Lande verschwiegen bzw. beschönigt worden („Bei uns steht Gott an erster Stelle, bei uns gibt es kein Corona…“). Da bei den letzen Wahlen im Mai 2020 das Ergebnis schon vor dem Wahlgang feststand und ein passender Stellvertreter des Präsidenten schon nominiert worden war, ging die Politik bruchlos weiter, auch der jetzige Präsident ist ein Militär. Maßnahmen gegen Corona sind noch immer unzulänglich, Oppositionspolitiker z.B., die in der Hoffnung auf Wandel aus dem Exil zurückgekehrt waren, wurden verhaftet, so dass die Situation wie bisher angespannt ist.
Hier als Beispiel eine Mail von Freund Bosco:
«Bonjour Birgit, ça me fait plaisir d’avoir entendu que vous êtes toujours en bonne santé. Quant aux élections du 20 mai, elles se sont bien déroulées ce jour-là . Mais la tension ne cesse de monter entre les partis, c’est aujourd’hui à 14h qu’on va proclamer les résultats mais des résultats qui sont faux. Le parti au pouvoir se proclame vainqueur déjà, alors que c’était l’Opposant (Président du parti appelé CNL) qui avait remporté les élections presque dans toutes les communes. Il n’y a pas eu d’observateurs étrangers et la CENI n’est pas indépendante et ça risque de créer le désordre dans le pays.»
„Hallo Birgit, es freut mich zu hören, dass du noch gesund bist. Die Wahlen vom 20. Mai verliefen an diesem Tag gut, aber die Spannungen zwischen den Parteien nehmen weiter zu, heute um 14 Uhr werden wir die Ergebnisse bekanntgeben, die jedoch falsch sind. Die Regierungspartei erklärt sich bereits zum Sieger, während der Gegner (Vorsitzender der CNL) die Wahlen in fast allen Gemeinden gewonnen hat. Es gab keine ausländischen Beobachter und das CENI ist nicht unabhängig, und das kann zu Unruhen im Land führen.“
Erste Computerkurse für Mädchen haben stattgefunden
Inzwischen hat im September 2020 der erste Kurs stattgefunden – zunächst mit dem üblichen Chaos des Neubeginns … Bei der großen Auswahlsitzung der 50 Schülerinnen tummelten sich Hunderte von Mädchen und Jungen und wollten alle teilnehmen. Unser Lehrer Bosco kann sich durchsetzen und hat mit klarer Ansage die erste Sitzung des Kurses begonnen – ca. 100 Jungen drängten sich mit den ausgewählten Mädchen in den Saal, belegten die Stühle … Bosco hat sie vor die Tür setzen müssen, die Jungen haben den ganzen Tag vor den Fenstern gewartet, etliche haben bitterlich geweint, wir mussten versprechen, nach einigen Kursen allein für Mädchen auch Jungen zuzulassen. Nachdem Ruhe eingekehrt war, hat Bosco konzentriert arbeiten können, die Mädchen waren hochmotiviert!
Die ersten Abschlüsse konnten gefeiert werden
Über die Wochen haben Bosco und ich hin- und herkonferiert über Inhalt und Form der Abschlussprüfung, über die Form des Zertifikats, über die Form der öffentlichen Zeugnisvergabe etc. Es war ein Ereignis: Alle Mädchen haben den Kurs bestanden und voller Stolz am 14.10. ihr Zeugnis in Anwesenheit der Gemeindevertreter, der Lehrerschaft der Schulen, der Elternvertreter und der örtlichen Presse entgegennehmen können! Danach wurde gesungen und getanzt bis zum Abwinken – ein toller Erfolg unseres ersten Kurses!
Sofort haben Bosco und ich Manöverkritik betrieben: Wir haben vereinbart, 8 Übungsstunden an die 40 Kursstunden anzuhängen, damit die Teilnehmer alles Gelernte besser im Gedächtnis behalten. Der Kurs kostet uns dann also 600,00 €. Dafür nimmt Bosco auch die Wartung der Geräte vor. Für ihn sind diese Kurse eine schöne Herausforderung. Er sagt abschließend: „J’ai donné âme et coeur…“ – er hat mit Herz und Seele gearbeitet, und wir sind froh, gerade ihn als Leiter der Kurse zu haben! Im Januar 2021 soll der 2. Kurs beginnen.
Wir brauchen eine Solaranlage!
Beim Neubau der Schule ist ein großer Saal für Online-Kurse eingerichtet werden. Bosco hat seine Arbeit aufgenommen und Strukturen geschaffen sowie ein Kursprogramm erstellt (siehe unseren letzten Bericht vom März 2020). Der neue Raum fasst 50 Pulte für je 2 Schülerinnen. Wir beginnen also mit 25 Laptops = 50 Schülerinnen und stocken später auf. Die städtische Stromversorgung ist unzuverlässig - es ist notwendig , eine Solaranlage im Innenhof der Schule zu installieren mit Zuleitung in den Saal und Anschluss von Batterien sowie Zuleitungen für alle Laptops. Ein Unternehmen aus Bujumbura hatte uns einen Kostenvoranschlag gemacht: Die Anlage würde uns über 15.000 € kosten. Wir halten daran fest und wollen versuchen, das Geld aufzubringen. Dabei könnte auch Ihre Spende helfen!
Wir haben noch viel vor uns. Zu finanzieren sind:
- der weitere Ausbau der Schule von Kinoso
- fortlaufend das Honorar für Bosco und die Kosten für die IT-Kurse
- Versorgung mit Solarenergie
- Toiletten mit Wasserspülung die Schüler und die Lehrer
In der derzeitigen Situation, in der Corona unseren Alltag beherrscht, haben auch wir kaum Möglichkeiten, mit unseren Mitteln wie Vorträgen, Aktionen, Schulprojekten u.ä. für unsere Arbeit zu werben. Uns bleiben die digital versandten Berichte aus Burundi – bleiben Sie uns treu!
Unser Spendenkonto:
Gani-Dah e.V.
IBAN: DE92 3206 0362 4025 2120 08
BIC: GEN0DED1HTK
Volksbank Krefeld eG
Die erneuerte Schule neben der Kathedrale St Pierre Claver in Makamba
Der alte, inzwischen einsturzgefährdete Schulkomplex ist abgetragen worden, die Schule wurde sehr gut neu gebaut. In einem Teil der Anlage ist eine Vorschule (école materelle) eingerichtet worden für Drei- bis Sechsjährige. Hier fehlten noch moderne kleine Toiletten mit Wasserspülung. Wir haben über den Sommer zwei Anlagen mit je zwei Toiletten einrichten können. Ab September konnte die école maternelle dann ihren Betrieb aufnehmen: Mehr als die Hälfte der Schule ist schon belegt mit Klassen der Oberstufe. Traditionelle Toiletten sind neu eingerichtet worden – und da liegt noch das Problem. Für eine hygienische Anlage müssen auch hier Toiletten mit Wasserspülung installiert werden, für das Kollegium getrennt von den Schülertoiletten. Die bisherigen „Plumpsklos“ werden als Nottoiletten weiter in Funktion bleiben. Wir haben uns mit einem Ingenieur in der Gemeinde zusammengetan, er hat uns einen Kostenvoranschlag übermittelt. Auch das wird uns hart fordern …
Unser Schweine-Projekt
Wie schon im letzten Bericht mitgeteilt, kann das Schweine–Projekt jetzt als abgeschlossen gelten: Die Aufzucht funktioniert, Ferkel werden in der Umgebung verteilt, und immer noch singen die Bauernfamilien den Schweinen ein Lied zur Nacht, sie lieben ihre Tiere …
Kinoso: Schulgebäude schneller fertig geworden als gedacht
In Kinoso ist überraschend schnell ein neues Schulgebäude fertig geworden. Das Resultat der Arbeit der höchst engagierten Bevölkerung war verblüffend! Alle Steine sind selbst produziert worden, der Sand fand sich in der Umgebung, dort lebt ein junger Ingenieur, der technisch hervorragende Arbeit geleistet hat – das neue Gebäude mit zwei Schulklassen ist ein Juwel geworden!
Unsere Ankunft war gleichzeitig die Einweihung: Nach überschwänglichen Dankesreden der Gemeindevertreter, der Elternvertreter etc., Tänzen der Schüler und einer ausführlichen Besichtigung des gesamten Geländes durften das 1. und 2. Schuljahr ihre Klassen einweihen und bekamen dazu vom Staat gelieferte brandneue Schulbücher ausgehändigt.
Natürlich wollen die anderen Klassen, die noch in fenster- und türlosen instabilen Mauern unterrichtet werden, auch neue Gebäude haben, zudem fehlen noch hygienische Toiletten mit Wasserspülung und ein Gebäude für die Lehrerzimmer –
also wird dieses Projekt Kinoso fortgesetzt! Die Fertigstellung der Schule wird sicher noch längere Zeit in Anspruch nehmen, da wir dafür viele Spenden erarbeiten müssen, schwierig in diesen Zeiten …
Weitere Eindrücke von der Schule neben der Kathedrale St Pierre Claver
Die erneuerte Schule neben der Kathedrale St Pierre Claver in Makamba: Die Vorschule (école materelle) für Drei- bis Sechsjährige ist eingerichtet worden und hat ihre Arbeit aufgenommen
Die Gebäude sind fertiggestellt, es fehlt nur noch ein Teil der Schulmöbel.
Die Kinder freuen sich auf den Schulunterricht.
Wir haben über den Sommer zwei Anlagen mit je zwei Toiletten einrichten können. Doch weitere müssen installiert werden. Das wird uns hart fordern
März 2020
- Schulgebäude für IT-Kurse fertig/ Energieversorgung muss sichergestellt werden
- Engagement des IT-Lehrers Bosco und die Entwicklung eines IT-Kursprogramms
- So wird unser Kursprogramm aussehen
- Rettende Medikamente für Krankenschwester Agnès
- Rutana: RTL-Mitarbeiterprojekt sichert die Ausbildungsabschlüsse
- Mikrofinanzprojekt in Kayoba
- Das Schweineprojekt im Bezirk Makamba
Schulgebäude für IT-Kurse fertig / Energieversorgung muss sichergestellt werden
Beim Neubau dieser Schule ist für die geplanten IT-Kurse ein großer Saal hergestellt worden. An einer Querseite ist eine riesige Tafel, die gegenüberliegende Querseite ist weiß verputzt und kann für Präsentationen jeder Art genutzt werden. Der Raum könnte 50 Pulte für je 2 Schülerinnen fassen. Wir beginnen also mit 25 Laptops = 50 Schülerinnen und stocken später auf. Am besten würde eine Solaranlage im Innenhof der Schule installiert mit Zuleitung in den Saal und Anschluss von Batterien sowie Zuleitungen für alle Laptops. Ein Unternehmen aus Bujumbura hat uns einen Kostenvoranschlag gemacht: Die Anlage würde uns über 15.000 € kosten. Wir haben daher beschlossen, zunächst von der Stadt Makamba eine Stromzufuhr legen zu lassen, eine solche Anlage ist relativ günstig und schnell zu installieren, so dass wir im Herbst die Kurse beginnen könnten. Leider fällt der Strom häufig aus, aber für die Ladung der Geräte wird es reichen. Wenn wir über Spendenaktivitäten den Betrag für die Solaranlage zusammen haben, werden wir das System austauschen.
Engagement des IT-Lehrers Bosco und die Entwicklung eines IT-Kursprogramms
Schwieriger noch als das Energieproblem war die Frage, wo wir einen kompetenten und bezahlbaren Lehrer finden sollten. Anfragen an staatliche Kultus-Behörden sind sinnlos, es gibt keine solchen Lehrer. Das Glück hat mich nach intensiver Suche in Makamba zu Bosco geführt, Inhaber eines kleinen Computerreparaturgeschäfts mit Cyber-Café, der sich als überraschend kompetent herausstellte, selbst schon privat Kurse gegeben hat und technisch versiert ist. Er war spontan interessiert an Schülergruppen, und so haben wir in langen Diskussionen ein Kurs-Programm für die Schülerinnen ab Klasse 7 jeweils samstags und sonntags für je 4 Stunden mit einer Pause nach 2 Stunden entwickelt
So wird unser Kursprogramm aussehen
Das Programm, das jeweils samstags und sonntags stattfinden soll, besteht aus drei Teilen:
- Einführung in die Informatik – was ist ein Computer, wie funktioniert er? 1 Wochenende – 8 Stunden
- Word 2 Wochenenden je 8 Stunden, 1 Wochenende Lernen – 1 Wochenende Üben
- Excel 2 Wochenenden je 8 Stunden, 1 Wochenende Lernen – 1 Wochenende Üben
Der Basis-Kurs läuft also an 5 Wochenenden mit 40 Stunden Unterricht.
Nach dem ersten Kurs gibt es eine Evaluierung, nach vielleicht 2 Monaten Pause wird der Kurs erneut angeboten. So sollten alle Interessentinnen mit der Zeit vor Abschluss der Schullaufbahn berücksichtigt werden können. Bei regelmäßiger erfolgreicher Teilnahme wird ein Zertifikat ausgestellt. Das wird die Motivation steigern und eine Ausbildungsperspektive eröffnen.
Wir haben mit Bosco einen Vertrag gemacht: Für einen Kurs und die Wartung aller Laptops während der Kurseinheit wird er 500,00 € bekommen.
Jules, der Direktor der Schule Makamba II, in deren Bereich der Saal mit den Kursen offiziell fällt, wird als Koordinator die Terminierung der Kurse und die Auswahl der Schülerinnen der drei Schulen von Makamba leiten. Die Kurse sollen im ersten Trimester des nächsten Schuljahrs beginnen.
Perspektivisch wünschen wir uns, dass über die Jahre mit diesem Saal neben den Kursen an den Wochenenden in der Woche ein wirkliches Informatik-Zentrum entsteht. Nebenan ist eine große Abteilung der Université des Grands Lacs mit Hunderten von Studenten, die keinerlei Zugang zu digitaler Technik oder Kopierern hat. Mit der Einnahme von Gebühren für Internetnutzung etc. könnte sich das Zentrum eines Tages selbst tragen …
Rettende Medikamente für Krankenschwester Agnès
Die Krankenschwester Agnès von der Entbindungsstation in Makamba bekommt seit einem Jahr von uns ein Medikament (Schilddrüse) gestellt, das sie sich niemals leisten könnte, es muss aus dem Ausland bestellt werden. Agnès ist zu mir gekommen und hat sich außerordentlich dankbar gezeigt für diese lebensrettende Hilfe. Als gläubige Katholikin meinte sie, ich sei die Reinkarnation diverser (mir unbekannter) Heiliger … Ihre Arbeit ist außerordentlich wichtig für die Entbindungsstation.
Rutana: RTL-Mitarbeiterprojekt sichert die Schulabschlüsse
Mit der Spende eines Mitarbeiterprojekts der Stiftung RTL in Köln habe ich in der letzten Woche meines Aufenthaltes an der Schule Ecofo Rongero in Rutana, ca. 50 km nördlich von Makamba, ein Projekt unter Leitung von Abbé Jean Marie vom dortigen Bischofssitz aus durchgeführt. Für ca. 60 Schüler der Oberstufe der Ecofo Rongero wurden das jährliche Schulgeld übernommen, Schuluniformen gestellt, die vorgeschriebene Sportkleidung besorgt, Krankenversicherungen abgeschlossen, Hefte und Stifte besorgt, der Schulwächter bezahlt … Die Jugendlichen waren bei der Armut ihrer Eltern schon lange in Verzug mit dem Schulgeld, hatten nie Geld für Medikamente im Krankheitsfall, besaßen keine Schuluniform – all dies hätte sie ausgeschlossen von den Prüfungen zum Schulabschluss! Dieses Projekt in Rutana hat mir und unserer Arbeit in Burundi ganz neue Kontakte und Perspektiven eröffnet.
Mikrofinanzprojekt in Kayoba
Seit 12 Jahren helfen wir in Kooperation mit belgischen Freunden der kleinen Schule für Alphabetisierung und Mikrofinanz in den Bergen von Kayoba. Letztes Mal haben wir eine eingestürzte Mauer erneuert und das Gebäude stabilisiert. In diesem Jahr konnte ich 10 Pulte mit Bänken für 20 Schülerinnen und Schüler herstellen lassen und Scholastique, der Leiterin der Schule, übergeben. Bislang lasen und schrieben alle noch auf den Knien … Der erfolgreiche Abschluss der Alphabetisierungskurse berechtigt die jungen Leute zur Teilnahme an unserem Mikrofinanz-Programm. Von den Gewinnen ihrer Einlagen bei der Mikrofinanzbank von Makamba haben sich die Teilnehmer schon einen festen Marktstand in Makamba einrichten können, an dem sie ihre Ernte aus den Bergen verkaufen können. Sie schätzen ihre neu gewonnene Selbstständigkeit sehr!
Das Schweineprojekt im Bezirk Makamba
Vor zwei Jahren hatte ich der Gemeindeversammlung versprochen, den comités de base des Bezirks von Makamba Jungschweine zu besorgen, um mit dem Fleisch das Nahrungsangebot zu verbessern und Dünger für die Felder gewinnen zu können. Im Laufe eines Jahres sind die Ferkel im ganzen Land besorgt und mit viel quietschendem Gaudi an die Bauern verteilt worden. Da musste ich natürlich sehen, was daraus geworden ist! Abbé Pierre und ich sind auf teils halsbrecherischen Pisten am Abgrund entlang – eines der entscheidenden Probleme des Landes: die mangelhafte Infrastruktur! – zu etlichen abgelegenen Höfen gefahren, um die Schweine zu besichtigen. Das Resultat war anrührend: Überall fanden wir die Schweine in sauberen und artgerecht ausgestatteten Bambus-Käfigen. Die Säue hatten 4-5 Ferkel bei sich. Die Familien lieben ihre Schweine und sind stolz auf sie: Jeden Abend singen sie ihnen ein Lied vor und sprechen ein Gebet. Der Bauer mit dem Eber bekommt dann ein Ferkel für sich, die Familien behalten 2 Ferkel und geben die restlichen Tiere an Familien weiter, die kein Schwein bekommen hatten. So vermehrt sich die Schweinezucht und alle haben über die Zeit etwas davon. Wir haben also zusammen die Schweine besungen und abbé Pierre hat sie und die Familien gesegnet!
Eindrücke vom Fortschritt
Überraschung: Die Schule von Kinoso ist fertig
Die Schülerinnen und Schüler haben ein festes und sicheres Dach über dem Kopf
Die erneuerte Schule neben der Kathedrale St Pierre Claver in Makamba...
...ist sehr gut neu erbaut worden
Oktober 2019
- Projekte kommen voran trotz trostloser Lage
- Makamba II: Computerkurse als weiterführendes Schulangebot für Mädchen
- Makamba: Schweinzuchtprojekt läuft
- Kinoso: 6000 Einwohner und keine Schule
- Übernahme des Schulprojekts in Rutana
Projekte kommen voran trotz trostloser Lage
Die Lage in Burundi ist politisch wie wirtschaftlich unverändert schwierig. Seit Beginn der politischen Krise im April 2015 ist das Klima in diesem Land von schweren Verletzungen der Menschenrechte und der Unterdrückung der politischen Opposition geprägt. Mehr als 420.000 Flüchtlinge haben das Land verlassen.
Zu diesem Zeitpunkt wurde über eine neue Verfassung abgestimmt. Mit ihr sollten Machtverhältnisse zugunsten der Regierungspartei verschoben werden. Der amtierende Präsident würde bis 2034 im Amt bleiben können.
Einige der vorgeschlagenen Änderungen der Verfassung stehen in Widerspruch zu den Bestimmungen des Friedensvertrags von Arusha von 2000, der langjährige Bürgerkriege durch die Einführung von Quoten zwischen Hutu und Tutsi und durch Gewaltenteilung beendet hatte. Er bildete die Grundlage für die Verfassung und setzte auf Machtbeschränkung, Konsens und Versöhnung. Die Annahme der neuen Verfassung ohne einen Konsens aller politischen und gesellschaftlichen Kräfte stellt dies in Frage.
Am 5. Dezember 2018 hat die burundische Regierung das Büro der Hohen Kommissarin der Vereinten Nationen für Menschenrechte in Burundi aufgefordert, das Büro zu schließen. Das Landesbüro war 2015 eröffnet worden, um über die Menschenrechtslage in Burundi zu berichten und der Regierung technische Zusammenarbeit anzubieten. In Folge der politischen Krise, die im Frühjahr 2015 durch die Verkündung der Kandidatur von Präsident Pierre Nkurunziza für eine dritte Amtszeit ausgelöst wurden, hatte die burundische Regierung die Zusammenarbeit mit dem Büro ausgesetzt.
Die im September 2016 vom Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen einberufene Untersuchungskommission zu Burundi legte im September 2017 und im September 2018 zwei Berichte an den VN-Menschenrechtsrat vor. In diesen Berichten gelangte die Untersuchungskommission zu der Überzeugung, dass in Burundi Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen werden.
Die wirtschaftliche Lage des Landes ist für die Bevölkerung insbesondere in den ländlichen Gebieten trostlos. Das Land hat kaum noch Devisen. Investitionen aus dem Ausland sind in der geschilderten politischen Lage kaum möglich. Die medizinische Versorgung ist unzulänglich.
Makamba II: Computerkurse als weiterführendes Schulangebot für Mädchen
Wir kommen voran mit dem zweiten Projekt, das durch unseren belgischen Freund in Liège/Belgien, Jean-Marie Lange, angestoßen wurde: der Förderung der Mädchen in der Schule Makamba II. Leider brechen die Mädchen die Schulbildung oft schon nach Klasse 5 oder 6 ab und erreichen somit nicht den Diplom-Abschluss nach Klasse 9, der ihnen Berufsausbildung oder Weiterbildung ermöglichen würde. Um sie und ihre Familien stärker zu motivieren, wollen wir Computer-Kurse ab Klasse 7 für Mädchen einrichten. Sie sollen bis zum Schulabschluss gesicherte Grundkenntnisse gewinnen, die ihnen attraktive Berufe eröffnen können. Gleichzeitig soll dieser Unterrichtszusammenhang genutzt werden, die Mädchen aufzuklären über ihre Rechte und ihre zukünftige Rolle als Frauen in ihrer Gesellschaft. Wir wollen die Kurse mit 25 Laptops ausstatten, sodass jeweils zwei Mädchen an einem Gerät arbeiten können. Derzeit haben wir 18 gute gebrauchte Laptops gesammelt.
Erst einmal die Stromversorgung sicherstellen
In der neu gebauten Schule ist ein großer Raum für diesen Unterricht jetzt fertiggestellt. Zur Sicherung der häufig unterbrochenen Stromversorgung müssen wir als nächstes Solarpanels beschaffen, um den Raum zu beleuchten und die Stromversorgung der Laptops zu gewährleisten. Diese Anlage wird ca. 1000,00 € kosten.
Das Projekt soll unter der Leitung der Schule Makamba II laufen. Ein Prüfungsverfahren mit Zertifikat soll entwickelt werden, das den Mädchen die erfolgreiche Teilnahme als Qualifikation bescheinigt. Wir hoffen, zum nächsten Schuljahr mit einem ersten Kurs beginnen zu können. Problem ist das Verschicken der Laptops aus Deutschland nach Burundi – Zoll und Finanzverwaltung verlangen ihren Tribut und zahlreiche Dokumente, die die Geräte als Spenden ausweisen … Aber auch das haben wir immer geschafft!
Wir bräuchten also vorrangig Laptops und Spenden für die Solarpanels. Alle Freunde seien motiviert, sich weiterhin in ihrer Umgebung nach guten ausrangierten Laptops umzusehen!
Makamba: Schweinzuchtprojekt
Unser landwirtschaftliches Projekt ist hervorragend gelaufen, die Versorgung der 164 Comités mit Schweinen zwecks Zucht für die Erweiterung des Nahrungsangebots und für die Düngung der Felder ist fast abgeschlossen. Das war eine drollige Aktion: Im ganzen Land wurden junge Schweine gesucht, aufgekauft, mit dem Pick-up nach Makamba transportiert und mit viel Spaß an die Familien verteilt: Die meisten Comités konnten schon mit Schweinen versorgt werden, wir setzen diese Aktivität fort. Die Ferkel sind schon gut gewachsen, die Zucht ist angelaufen.
Kinoso: 6000 Einwohner und keine intakte Schule
Derzeit sammeln wir vorrangig für die nächste Projektstufe, den Bau der Schule in der im Hochland gelegenen Gemeinde Kinoso fern jeder Straße ca. 25 km nördlich von Makamba. Wir haben im ersten Bericht dieses Projekt kurz vorgestellt: Für über 6000 Menschen gibt es dort noch keine einzige intakte Bildungseinrichtung. Wir hoffen, diesen Bau auch mit Ihrer Hilfe bald beginnen zu können! Da müssen gefährlich baufällige Gebäude rückgebaut und einige neue Klassen errichtet werden, um die Grundbildung in dieser Gegend zu sichern.
Übernahme des Schulprojekts in Rutana
Es ist uns gelungen, mit einer Spende der Stiftung RTL ein Projekt in Rutana, der Nachbarstadt von Makamba, zu übernehmen und unter örtlicher Leitung durch abbé Jean-Marie Nduwamungu durchzuführen: Bis Ende Januar 2020 werden die Schülerinnen und Schüler der Schule Ecofo Rongero mit Schuluniformen, Schuhen und Schulmaterial jeder Art vollständig ausgestattet.
Weitere Eindrücke:
Die Schweinchen...
...sind der Stolz des Dorfes
Schule Makamba II
Schule Makamba II
Schule Makamba II
Abbé Pierre mit Dorfbewohnern
Mai 2019
Aus unserem Newsletter nach unserem Besuch in Makamba:
- Welle der Hilfsbereitschaft zeitigt erste Erfolge
- Wiederaufbau der Grundschule St Pierre Claver
- Makamba II: Computerkurse für Mädchen
- Kinoso: Keine funktionierende Bildungseinrichtung
Erste Erfolge bei Makamba II
Wir kommen voran mit dem zweiten Projekt, das durch unseren belgischen Freund in Liège, Jean-Marie Lange, angestoßen wurde und nun regelmäßig unterstützt wird: die Förderung der Mädchen in der Schule Makamba II. Wie bereits beschrieben, brechen die Mädchen die Schulbildung oft schon nach Klasse 5 oder 6 ab und erreichen somit nicht den Diplom-Abschluss nach Klasse 9, der ihnen Berufsausbildung oder Weiterbildung ermöglichen würde. Um sie und ihre Familien stärker zu motivieren, wollen wir spezielle Computer-Kurse ab Klasse 7 für Mädchen einrichten. Sie sollen bis zum Schulabschluss gesicherte Grundkenntnisse gewinnen, die ihnen attraktive Berufe eröffnen können. Aus einem Cyber-Café in der Stadt wird ein kompetenter Lehrer engagiert. Wir haben inzwischen selbst durch Freunde zwei Laptops nach Makamba bringen können. Seitdem haben engagierte Freundinnen und Freunde aus Rheinland-Pfalz weitere acht sehr gute Laptops gespendet!
- Wir sollten die Kurse mit 20 Computern ausstatten, so dass höchstens zwei Mädchen zusammen an einem Gerät arbeiten.
- In der neu gebauten Grundschule ist ein großer Raum für diesen Unterricht dauerhaft reserviert.
- Zur Sicherung der häufig unterbrochenen Stromversorgung müssen wir als nächstes Solarpanels beschaffen, um den Raum zu beleuchten und die Computer aufzuladen.
Das Projekt soll unter der Leitung der Schule Makamba II laufen. Ein Prüfungsverfahren mit Zertifikat soll entwickelt werden, das den Mädchen die erfolgreiche Teilnahme als Qualifikation bescheinigt.
Wir hoffen, zum Schuljahr 2019/20 mit einem ersten Kurs beginnen zu können. Problem ist das Verschicken der Laptops aus Deutschland nach Burundi – Zoll und Finanzverwaltung verlangen ihren Tribut und zahlreiche Dokumente, die die Geräte als Spenden ausweisen … Aber auch das haben wir immer geschafft!
Wir brauchen also vorrangig Spenden für die Solarpanels. Alle Freunde seien motiviert, sich weiterhin in ihrer Umgebung nach guten ausrangierten Laptops umzusehen und sie für das Projekt zur Verfügung zu stellen!
Landwirtschaftliches Projekt ist angelaufen
Richtig gut ist unser landwirtschaftliches Projekt angelaufen, die Versorgung der 164 Comités mit Schweinen zwecks Zucht für die Erweiterung des Nahrungsangebots und für die Düngung der Felder. Das war eine drollige Aktion: Für unsere 1.500 € wurden im ganzen Land junge Schweine gesucht, aufgekauft, nach Makamba transportiert und mit viel Spaß an die Familien verteilt: Die Hälfte der Comités ist jetzt mit Schweinen versorgt, wir setzen diese Aktivität fort.
Für Kinoso werden noch Spenden benötigt
Derzeit sammeln wir auch für die nächste Projektstufe, den Bau der Schule in der im Hochland gelegenen Gemeinde Kinoso fern jeder Straße ca. 25 km nördlich von Makamba. Wir haben im ersten Bericht dieses Projekt kurz vorgestellt: Für über 6000 Menschen gibt es dort noch keine einzige intakte Bildungseinrichtung! Wir hoffen, diesen Bau auch mit Ihrer Hilfe noch in 2019 beginnen zu können! Da müssen gefährlich unzulängliche Gebäude rückgebaut und einige neue Klassen errichtet werden, um die Grundbildung in dieser Gegend zu sichern.
November 2018
Aus unserem Newsletter nach unserem Besuch in Makamba:
- Welle der Hilfsbereitschaft zeitigt erste Erfolge
- Wiederaufbau der Grundschule St Pierre Claver
- Makamba II: Computerkurse für Mädchen
- Kinoso: Keine funktionierende Bildungseinrichtung
Welle der Hilfsbereitschaft zeitigt erste Erfolge
Der letzte Bericht unseres Vereins von März 2018 über die in diesem Jahr neu begonnenen Projekte in Makamba / Burundi hat eine Welle der Hilfsbereitschaft ausgelöst – die meisten Freunde sind uns nach Fertigstellung der Projekte in Gani-Dah / Mali für dieses neue Engagement treu geblieben! Wir können jetzt einen schönen Erfolg vermelden:
Wiederaufbau der Grundschule St Pierre Claver
Vor einigen Tagen habe ich Nachricht bekommen: Der Wiederaufbau der völlig ruinierten Grundschule neben der Kathedrale St Pierre Claver ist dank Ihrer Hilfe so gut wie abgeschlossen! Über 500 Schulkinder und Kindergartenkinder haben eine neue Heimat gefunden, die allen Ansprüchen genügt. Seit Beginn des Jahres haben wir 14.000 € an Spendengeldern für dieses Projekt einsetzen können. Nur durch die enorme Eigeninitiative der Gemeinde von St Pierre Claver konnten die Kosten insbesondere für das Material, das aus dem Ausland importiert werden muss, gestemmt werden!
So sieht die Schule heute aus:
Bis auf Kleinigkeiten ist also ein erstes Projektziel erreicht! Klugerweise hat die Gemeinde die alten Schulgebäude erst einmal komplett abgerissen und dann neu aufgebaut. Mit großem Fleiß haben die verschiedenen Comités die Steine hergestellt, Erdarbeiten bewältigt, gemauert und verputzt – ein Ingenieur und ein gelernter Maurermeister haben stets die Kontrolle über die Fortschritte gewahrt. Abbé Pierre, Leiter der Gemeinde, hat den Überblick über die Finanzen gewahrt.
Die Direktion
Die Rückseite
Neue Klassenräume...
...mit Kindern
Sie erinnern sich, vorher sah die Schule so aus:
Halb verfallene Grundschule, ...
...ruinierte Toiletten, zugemauert, ...
...derzeitige Toilette.
Makamba II: Computerkurse für Mädchen
Wir kommen voran mit einem zweiten Projekt, das durch unseren belgischen Freund in Liège, Jean-Marie Lange, angestoßen wurde und nun regelmäßig unterstützt wird: die Förderung der Mädchen in der Schule Makamba II. Leider brechen die Mädchen die Schulbildung oft schon nach Klasse 5 oder 6 ab und erreichen somit nicht den Diplom-Abschluss nach Klasse 9, der ihnen Berufsausbildung oder Weiterbildung ermöglichen würde. Um sie und ihre Familien stärker zu motivieren, wollen wir spezielle Computer-Kurse ab Klasse 7 für Mädchen einrichten. Sie sollen bis zum Schulabschluss gesicherte Grundkenntnisse gewinnen, die ihnen attraktive Berufe eröffnen sollen. Aus einem Cybercafé in der Stadt wird ein Lehrer engagiert.
Derzeit haben wir zwei Laptops nach Makamba bringen können. Gerade haben wir erfahren, dass Freunde in Landau eine ganze Reihe von guten gebrauchten Geräten schicken werden. Die Leitung der Gemeinde wird dauerhaft einen Unterrichtsraum zum Verfügung stellen. Zur Sicherung der häufig unterbrochenen Stromversorgung müssen wir Solarpanels beschaffen. Das Projekt soll unter der Leitung der Schule Makamba II laufen. Ein Prüfungsverfahren mit Zertifikat soll entwickelt werden, das den Mädchen die erfolgreiche Teilnahme als Qualifikation bescheinigt. Wir rechnen damit, spätestens zum neuen Schuljahr 2019 mit einem ersten Kurs zu beginnen.
Kinoso: Keine funktionierende Bildungseinrichtung
Nach Fertigstellung der Grundschule sammeln wir natürlich für die nächste Projektstufe, den Bau der Schule in der im Hochland gelegenen Gemeinde Kinoso fern jeder Straße ca. 15 km nördlich von Makamba. Wir haben im 1. Bericht dieses Projekt kurz vorgestellt. Für über 6000 Menschen gibt es dort noch so gut wie keine einzige Bildungseinrichtung! Wir hoffen, diesen Bau im nächsten Jahr auch mit Ihrer Hilfe anpacken zu können! Da müssen unzulängliche Gebäude rückgebaut und einige neue Klassen errichtet werden, um die Grundbildung in dieser Gegend zu sichern.
März 2018
Aus unserem Newsletter nach unserem Besuch in Makamba:
- Komeza ibikogwa! Unser neues Projekt in Burundi
- Seit 10 Jahren mit belgischen Freunden in Makamba
- Chaîne de solidarité - Solidargemeinschaften sind überzeugend
- Versammlung aller Comités will Grundbildung für Kinder
- Wir haben für die nächsten Jahre Prioritäten festgelegt
- Es gibt zahlreiche weitere dringende Bedürfnis
Komeza ibikogwa! Unser neues Projekt in Burundi
Da die Projekte in Gani-Dah / Mali weitestgehend abgeschlossen sind, haben wir die Aufgaben von Gani-Dah e.V. Krefeld – Verein zu Förderung von Bildung und Ausbildung in Mali erweitert um Projekte im Süden von Burundi. Sie stimmen genau mit den Statuten unseres Vereins überein: Auch hier stehen die Grundbildung, die medizinische Versorgung und die Verbesserung der Ernährungslage in einem der ärmsten Länder der Welt im Mittelpunkt. Über viele Jahre haben Sie / habt Ihr uns mit Spenden für Mali geholfen – ohne Eure Hilfe wäre dieses Modellprojekt für nachhaltige Entwicklungszusammenarbeit nicht so erfolgreich gewesen! Wir bitten Euch nun, uns weiterhin in unserer Arbeit für die Projekte in Burundi zu unterstützen! Wir haben unser Projekt Komeza ibikogwa! genannt – das ist Kirundi (kann ich jetzt einigermaßen …) und heißt: Lasst uns zusammenarbeiten! Das haben mir immer die Bauern in den Bergen zugerufen ...
Seit 10 Jahren mit belgischen Freunden in Makamba
Ich arbeite mit belgischen Freunden aus Liège und Umgebung seit 10 Jahren in der Stadt Makamba, Hauptstadt der Provinz Makamba. Im Westen liegt der langgestreckte Tanganyika-See mit seiner Grenze zur Demokratischen Republik Kongo, im Süden ist die Grenze nach Tanzania nahe. Der Ort liegt auf knapp 1500 m Höhe, die zahlreichen kleinen Siedlungen auf den umliegenden Bergen liegen bis 2000 m hoch. Wir haben uns die Aufgaben geteilt und sind immer im Wechsel ins Land gereist: Während die Freunde Kurse zur Alphabetisierung Erwachsener und Mikrofinanz-Strukturen in den Bergen eingerichtet und betreut haben, habe ich mich im Ort neben der Arbeit an den Grundschulen vor allem um den Ausbau der Entbindungsstation (Maternité) am Krankenhaus gekümmert, deren Zustand schockierend war.
Über die Jahre haben wir etliche Medizintechnik wie einen Brutkasten, gute Matratzen oder ein Ultraschallgerät schicken können, haben Ausbau und Renovierung der Station gefördert. 2008 gab es 8 MitarbeiterInnen und einen Arzt, heute sind es 48 Hebammen, Pflegerinnen, Techniker etc. und 3 Ärzte – sie alle werden dringend gebraucht, denn allein im November 2017 hat es hier 641 Entbindungen gegeben! Diese Maternité betreut ca. 400.000 Einwohner der Stadt und der Provinz Makamba. Sie ist gegründet und betreut von dem Pfarrbezirk der Kirche St Pierre Claver, der zur Diözese von Bururi gehört. Diese Diözese verwaltet auch die Grundschule mit Kindergarten, das Behindertenheim, das Jugendzentrum und etliche Einrichtungen in der Provinz.
Vorher
Als wir vor 10 Jahren kamen, fanden wir desolate Räumlichkeiten vor: Im Raum für die Frühchen: Schimmel an den Wänden, die Stromzufuhr für die Brutkästen kaputt, die Eingrifflöcher undicht – wir haben uns mit Pflasterstreifen und Wärmflaschen beholfen und mit dem Solarkocher ständig heißes Wasser vorgehalten. In den Krankenzimmern gab es oft nur ein Bett für mehrere Frauen mit kranken Kindern
Zugang mit Waffen verboten
Ein Bett für mehrere Frauen
Frühchenstation mit Schimmel an den Wänden
Trostlose Krankenzimmer
Heute
Neue Technik hat Vor- und Nachsorge für die Frauen entscheidend verbessert! Durch den leitenden Arzt der Entbindungsstation Dr. Adronis Niyukuri habe ich vor ca. 2 Jahren Kontakt zum damals neuen Leiter des Pfarrbezirks abbé Pierre Niyonkuru bekommen, der mit enormer Energie für die Region große Fortschritte plant. Ein Wort zur Rolle der Kirche in Burundi: 93 % der Bevölkerung sind katholisch. In der schwierigen, höchst instabilen politischen Lage des Landes ist die katholische Kirche die einzige Konstante, die mit großem Engagement die Bevölkerung zusammenhält und stützt. Solange die Diözesen in Burundi sich politisch ruhig verhalten, werden ihre Aktivitäten von der Regierung toleriert.
Der neue Kreißsaal
Neue Brutkästen...
...in einem gekacheltem Raum
Dr. Adronis Niyukuri: Leitender Arzt
Team der Maternité
Abbé Pierre
Chaîne de solidarité - Solidargemeinschaften sind überzeugend
Da die Gemeinde von Makamba ganz außergewöhnlich arbeitet, habe ich beschlossen, diese Zusammenarbeit fortzusetzen. Die Paroisse de Makamba ist 1934 gegründet worden. Von Anfang an verfolgte sie die Idee der chaîne de solidarité, d.h. in allen Stadtvierteln und in den Bergsiedlungen gibt es fachspezifische Solidargemeinschaften, die sich regelmäßig austauschen und sich umeinander kümmern, um Elend zu verringern/vermeiden. Jede Gemeinschaft hat Ombudsleute für die Lösung sozialer Konflikte. Die Mitglieder geben wöchentlich einen kleinen Obulus in die Kasse. Alle Arbeiten werden gemeinschaftlich durchgeführt, Steine selbst hergestellt, Versuchsfelder gemeinsam bestellt etc. Problem der Gemeinde ist die Finanzierung von Projekten, denn die Armut ist groß. Im Durchschnitt kann jedes Gemeindemitglied pro Woche umgerechnet 3 Eurocent abgeben.
Versammlung aller Comités will Grundbildung für Kinder
Ich bin im Januar und Februar 2018 in Makamba/Burundi gewesen und habe 4 Wochen dort im Rahmen der Paroisse gearbeitet. Zunächst haben wir eine Versammlung aller Comités in das neue Jugendzentrum einberufen, um die dringendsten Bedürfnisse der Menschen zu erfragen. Viele haben sich geäußert: Allgemeiner Tenor war, dass die Armut groß sei, dass sie aber arbeiten könnten und wollten und dass sie Projekte auch schon begonnen hätten. Sie alle betonten die entscheidende Rolle der Grundbildung für ihre Kinder. In dieser Versammlung haben wir ein comité de développement, eine Entwicklungs-Gruppe gegründet, die die Arbeiten koordinieren und kontrollieren soll.
Wir, d.h. abbé Pierre und ich, haben alle Vorschläge gesammelt und eine Prioritätenliste erarbeitet. Wir haben die Außenbezirke von Makamba im Pick-up besucht, um den Stand der Entwicklung festzuhalten. Wir haben ein Euro-Konto eröffnet, d.h. zukünftige Spendengelder werden in Euro überwiesen und in Euro ausgegeben. Das bedeutet, dass durch den Umtausch außerhalb der Staatsbanken die Landeswährung Franc burundais bis zur doppelten Summe ausgezahlt werden kann, was die Projekte erheblich verbilligen würde. Derzeit gibt die Staatsbank für 1 € = 1.700 Fbu, ich habe auf dem „dunkelgrauen Markt“ 3.280 Fbu für 1 € eingetauscht!
Wir haben für die nächsten Jahre folgende Prioritäten festgelegt:
1. Die Schule neben der Kirche St Pierre Claver wird saniert.
Etliche Räume, auch die Toiletten, Fenster und Türen sind ruiniert bzw. nicht vorhanden. Derzeit gehen fast 500 Kinder in die Schule und den Kindergarten, beide haben keinerlei qualifizierte Ausstattung.
Halb verfallene Grundschule, ...
...ruinierte Toiletten, zugemauert, ...
...derzeitige Toilette.
2. Die Schule im Dorf Kinoso wird fachgerecht fertiggestellt
Mangels Mitteln für Zement haben die Bewohner die selbstgefertigten Steine mit Lehm verputzt. Fenster und Türen gibt es nicht, die Wände sind instabil. 4 Klassenräume fehlen noch. Die bisher genutzten Klassenräume müssen noch einmal abgetragen und fachgerecht neu gebaut werden.
Notdürftig mit Lehm erbaut,...
...ohne Fenster und Türen, ...
...begeisterte Schulkinder!
3. Schweine für die Düngerproduktion
Die meisten Kleinbauern in den Bergen (collines) bauen im Terrrassenbau Bohnen und Maniok an, Grundnahrungsmittel in Burundi. Es fehlt an organischem Dünger und an Fleisch-Nahrung. Die Gemeinde wünscht sich Schweine, die zum einen Dünger geben, mit dem Versuchsfelder mit widerstandsfähigen Pflanzen wie Maniok verbessert werden können, zum anderen durch Zucht Fleisch produzieren.
Es gibt zahlreiche weitere dringende Bedürfnisse:
- Wir werden die Maternité weiterhin unterstützen müssen;
- das Behindertenheim gegenüber der Maternité braucht Ausstattung für Werkstätten und Therapie;
- die umliegenden Schulen brauchen dringend Ausstattung, die meisten haben keine intakten Fenster und Türen, schon gar keine Computer …
Das ist jetzt der Stand der Dinge. Während die belgischen Freunde sich weiterhin um Alphabetisierung und Mikro-Finanz in den Bergsiedlungen kümmern, packen wir ab sofort die o.g. Prioritätenliste an.
Die Durchführung dieser Projekte ist gesichert: Ich habe sehr gute Kontakte zur Leitung von COPED (Conseil Pour l’Education et le Développement, größte nationale Hilfsorganisation in Burundi, geleitet von allen Diözesen Burundis) in Bujumbura – durch sie habe ich überhaupt erst die Autorisierung für ein Visum bekommen, derzeit werden keine normalen Visa ausgestellt. COPED wird seine schützenden Hände über all unsere Arbeiten in und um Makamba halten!
Wir beginnen also jetzt mit der Sammlung von Spenden für Burundi. Wir hoffen, Ihr könnt unsere Entscheidung mittragen und bleibt uns weiterhin treu!